ADAC-Tourismuspreis Bayern für die Stromtreter

Nach der feierlichen Verleihung im April 2013 im Europäischen Haus in Pappenheim hielten die Stromtreter ihn stolz in den Händen: den „ADAC Tourismuspreis Bayern 2013“, mit dem der ADAC und die Bayern Tourismus Marketing GmbH (BayTM) besonders innovative und auf Nachhaltigkeit angelegte touristische Projekte in Bayern auszeichnen.

Überreicht wurde der Preis von Herbert Behlert, Vorsitzender des ADAC Nordbayern e.V., Dr. Martin Spantig, Geschäftsführer der BayTM, und Katja Hessel, Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur und Verkehr. Sie stellte auch die Besonderheit des Projektes heraus: „Normalerweise sagt man, dass viele Köche den Brei verderben. Bei den Stromtretern ist aber genau das Gegenteil der Fall.“ 

Herbert Behlert betonte außerdem, dass mit dem ADAC Tourismuspreis, der 2013 erstmals in Zusammenarbeit mit der BayTM verliehen wird, nur Projekte ausgezeichnet werden, die nicht nur auf dem Papier bestehen: „Unsere hochkarätig besetzte Fachjury bewertet nur Projekte, die bereits umgesetzt wurden und für die Gäste nutzbar sind“. Unter den 25 für den ADAC Tourismuspreis eingereichten Projekten erreichten die Stromtreter dabei den dritten Platz. 

Ein innovatives Projekt hervorragend umgesetzt

Besonders überzeugte bei dem dicht geknüpften Servicenetz rund um die Räder mit „Extra-Schubkraft“, dass die touristische Attraktivität gleich im mehreren Bereichen erhöht wird. Zum einen rücken damit auch Radwege, die nicht eben in den Flusstälern verlaufen, mehr in den Mittelpunkt. Zum anderen entsteht durch die Zusammenarbeit ein sehr großes Gebiet mit vielen Zielen und Radwegen, was dem aktiven Gast umso mehr Möglichkeiten bietet.

„Und“, wie Gerhard Wägemann, Landrat von Weißenburg-Gunzenhausen und Vorsitzender des Fränkischen Seenlands, weiter ausführte, „wir richten uns damit ganz gezielt an die Altersgruppe jenseits der 60 genauso wie an Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die mit dem E-Bike wieder gut aktiv unterwegs sein können“. 

Staatssekretärin Katja Hessel sah in dem Stromtreter-Projekt aber auch noch eine andere Dimension. Schließlich seien die Zahlen für den bayerischen Tourismus sehr gut und damit die Latte der touristischen Ansprüche hoch gelegt: „Und genau deswegen brauchen wir solche innovativen Projekte wie die Stromtreter und den dazu notwendigen Unternehmergeist.“

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